Der Winkel zwischen Tragfläche (Profilsehne) und Luftstrom (Anblasrichtung). Je größer der Anstellwinkel, desto größer der Auftrieb. Der Anstellwinkel kann jederzeit durch Betätigung des Höhenruder verändert werden. Ab dem kritschen Anstellwinkel bilden s ...
Die nach oben gerichtete Kraft und einer der 4 Hauptkräfte (Auftrieb - Schwerkraft, Schub – Widerstand), die auf ein Flugzeug einwirken. Der Auftrieb wird durch einen mit dem Luftstrom in Wechselwirkung stehenden Tragflügel erzeugt (dynamischer Auftrieb): ...
Bei Hubschraubern: durch den Luftstrom erzeugte Drehbewegung des Triebwerkes nach Triebwerksausfall. Die Autorotation stellt die Versorgung der technischen Systeme (Hydraulik, Elektrik, Druckluft) des Fluggerätes sicher, damit Steuerung, Kommunikation und ...
Die Bernoullische Gleichung besagt, daß der Druck eines strömenden Mediums (Flüssigkeit oder Gas) sich umgekehrt proportional verhält zu seiner Geschwindigkeit. Anders gesagt: Bernoulli stellte fest, daß der Druck der Luft dort vermindert wird, wo die sic ...
Zusätzlich entstehender Auftrieb, der bei einem Flug in Bodennähe entsteht und bei Tiefdeckern stärker auftritt als bei Hochdeckern. Der Bodeneffekt kann gewollt bei der Landung zum Ausflaren genutzt werden, aber auch ungewollt zu Problemen bei kurzen Lan ...
Der Einstellwinkel wird durch die Flugzeuglängsachse und Profilsehne gebildet, ist für jedes Flugzeug anhand der jeweiligen Konstruktion vorgegeben und kann – im Gegensatz zum Anstellwinkel - auch nicht verändert werden.
Luftstrom, der parallel und entgegengesetzt zur Flugrichtung auf das sich bewegende Flugzeug trifft.
Angegeben in kg/m2. Die Flächenbelastung ist der Quotient aus Gesamtgewicht eines Flugzeuges in kg und seiner Flügelfläche in m2.
Konstruktionsprinzip der Aerodynamik. Hierbei wird der Flugzeugrumpf an den Stellen, wo sich Kabinendach, Flügel oder Leitwerk befinden, verengt. Damit wird der Luftwiderstand und die für Erreichen der Überschallgeschwindigkeit notwendige Leistung verring ...
Eine Vibration, die durch Wirbelströmung verursacht wird, wobei meist Höhenflosse und Höhenruder betroffen sind. Flattern tritt auf, wenn der Flügel seinen kritischen Anstellwinkel erreicht und der Luftstrom turbulent wird. Dient auch als Indikator für de ...
Die Flügelstreckung ergibt sich durch Teilung der Spannweite durch die Profiltiefe. Flugzeuge, die in großen Höhen und mit hoher Geschwindigkeit fliegen sollen, haben eine hohe Flügelstreckung.
Eine Flügelkonstruktion, die ohne äußere Spannseile oder Streben am Flugzeugrumpf auskommt.
Die G-Kräfte geben das Vielfache der Erdanziehungskraft an, das auf ein Fluggerät bzw. Insassen bei Flugmanövern wirkt. 1 G entspricht der Fallbeschleunigung auf der Erde, die in Abhängigkeit von der Höhe ca. 9,81 m/s2 beträgt. Ein Vielfaches von 1 G besa ...
Als Gleitflug wird ein antriebsloser Flug eines Luftfahrzeuges bezeichnet. Der Gleitflug ist die Grundlage des Segelfluges. Jedes Flugzeug – egal ob kleines Segelflugzeug oder großer Jumbojet kann besser (weiter) oder schlechter (kürzer) im Gleitflug flie ...
Projezierter Anflugweg zwischen einem sich im direkten Landeanflug befindlichen Luftfahrzeug und dem Aufsetzpunkt der Start- und Landebahn.
Winkel zwischen horizontaler Linie in Flugrichtung und Gleitweg. Er beträgt beim Instrumentenanflug meist etwa 3°.
Kennzahl, die aussagt, welche horizontale Strecke ein Flugzeug bei einem bestimmten Höhenverlust zurücklegen kann. Die Gleitzahl ist also das Verhältnis aus Höhendifferenz und zurückgelegter horizontaler Flugstrecke. Ein Segelflugzeug mit der Gleitzahl 45 ...
Der Punkt, bei dem eine Verwirbelung der Luftströmung über die Tragflügel beginnt. Ab diesem Punkt breitet sich eine turbulente (schädliche) Strömung über die gesamte Oberfläche des Tragflügels aus. Bewegt sich das Flugzeug in diesem Bereich, befindet es ...
Der Wind, der gegen einen Bergrücken bläst und einen Luftstrom nach oben erzeugt. Segelflieger können in solchen Luftströmungen stundenlang ihre Höhe halten.